Dr. med. Christiane Weiland
Arminstraße 24
45879 Gelsenkirchen
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WAHLLEISTUNGEN SCHWANGERSCHAFT

Zusätzlicher Ultraschall

Gemäß Mutterschaftsrichtlinien ist in jeder Schwangerschaft eine Ultraschalluntersuchung in der 10., 20. und 30. Schwangerschaftswoche durchzuführen.

Weitere Untersuchungen gelten im Regelfall als nicht “notwendig” und “wirtschaftlich” und dürfen Ärzte nicht auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung erbringen.

Viele werdende Eltern wünschen sich jedoch zusätzliche Untersuchungen, um sich von der normalen Entwicklung ihres Kindes zu überzeugen; zudem gibt es bewiesene Zusammenhänge zwischen regelmäßigeren Ultraschalluntersuchungen und einem positiven Ausgang der Schwangerschaft.

Ersttrimester-Screening

Ab der 12. SSW besteht die Möglichkeit, das Risiko für chromosomal bedingte Fehlbildungen wie etwa das Down-Syndrom ( “Mongoloismus”) mittels einer kombinierten Ultraschall- Blutuntersuchung abzuschätzen. Das Risiko einer solchen Fehlbildung steigt im zunehmenden Alter und erreicht mit 34 Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 1:312. Nur von der FMF geprüfte und zertifizierte Ärzte sind ermächtigt, die Messung der kindlichen Nackenfalte (“Nuchal translucency”) mittels hochauflösendem Ultraschall und die Bewertung ihrer Laborergebnisse durchzuführen. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms lässt sich hieraus Ihr individuelles Missbildungsrisiko errechnen. Die Aufdeckungs- rate liegt deutlich höher als bei allen anderen nicht invasiven Verfahren.

Es erfolgt jedoch keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist, sondern eine individuelle Risikoabschätzung. Diese Berechnung dient als Hilfestellung bei der Frage, ob weitere Maßnahmen, wie z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniocentese), sinnvoll sind.

Diese Untersuchung ist jedoch gemäß Mutterschaftsrichtlinien nicht Bestandteil der regulären Schwangerenvorsorge. Die Übernahme der Kosten für diese kombinierte Untersuchung ist daher laut Entscheidung des Bundesausschusses der Krankenkassen nicht Bestandteil der Vorsorgeleistungen.

3D/4D-Ultraschall

Mit dem 3D/4D Ultraschall ist es möglich ihr Kind in Bewegung und in fast realem Aussehen darzustellen. Die Aufnahmen können ab der 20 SSW. bis zum Ende Ihrer Schwangerschaft durchgeführt werden.

Die Kosten werden weder von den gesetzlichen, noch den privaten Krankenkassen übernommen.

Die Videosequenzen brennen wir Ihnen auf eine CD oder einen USB-Stick, so dass Sie sie jederzeit zu Hause ansehen können.

Wir beraten Sie hierüber bei ihrer Schwangerschaftsvorsorge